Kate Louisa

Wer die Sängerin und Songwriterin Kate Louisa kennenlernen möchte, kann dies auf ganz unterschiedliche Weise tun. Die einfachste: Man hört sich ihre Songs an, denn die sagen bereits unendlich viel über die Hamburger Künstlerin aus. Zusätzlich könnte man eines ihrer Konzerte besuchen und würde miterleben, wie vom ersten Ton an der Funke von der Bühne aufs Publikum überspringt. Darüber hinaus sollte man sich aber auch mit ihrer Lebensgeschichte beschäftigen, um zu verstehen, weshalb Kate Louisa so ist, wie sie ist – eine Kämpferin und Visionärin, eine charismatische Musikerin mit großer Seele, einfühlsamer Stimme und wachem Verstand.

Kate Louisas autobiographische Songs handeln vom wahren Leben! Kein branchenübliches Rosarot, kein Allerweltsblabla, sondern eingängige, authentisch gemachte deutschsprachige Popmusik mit Tiefgang. Ihre Texte erzählen ihre Geschichte, eine Vergangenheit, die von vielen Schatten geprägt war. Offen gibt uns Kate Einblick in ihre Seele und man ist überrascht, wie oft man sich selbst in den Texten wieder erkennt. Schmerz und Kampf gehören zum Leben genauso dazu, wie die Suche nach dem eigenen Ich, die Phasen von Selbstzweifel, von Niederlagen und Orientierungslosigkeit. Doch Kate ist wieder aufgestanden, heute würde kaum einer vermuten, aus welch schwierigen Zeiten. Deshalb hinterlässt jeder Song auf ihrem kommenden Album, egal wie tief das Thema ist, auch ein Gefühl von Hoffnung und Zuversicht von Lebensfreude und Optimismus. Es macht Mut Neuanfänge zu wagen und der eigenen Stärke zu vertrauen. „Es gab Jahre, in denen ich mich gefragt habe, warum ich auf dieser Welt bin“, gesteht Kate und fügt hinzu: „Meine aktuellen Songs sind wie ein Ventil, das sich unter Druck geöffnet hat und nun all dem freien Lauf lässt, was aus ihrer Seele raus muss. Ich habe gelernt, dass es nie zu spät ist, sein Leben selbst zu gestalten, egal wie es bisher gelaufen ist.“

Schon mit drei Jahren war Kate klar: Sie möchte Sängerin werden. Da gab sie ihrem Opa vor 300 Gästen ein Ständchen zum Geburtstag. Kein leichtes Vorhaben, wenn man wie sie, in ein BWLer Umfeld hineingebeten wird. Doch Kate hat ihren Traum verfolgt: Mit zehn Jahren stand sie mit Rolf Zuckowski im Hamburger Stadtpark auf der Bühne, zwei Jahre später begann sie, Klavierunterricht zu nehmen und erste eigene Songs zu schreiben. Kate nahm klassischen Gesangsunterricht und studierte nach dem Abitur Popmusik. Es folgten die ersten professionellen Engagements als Künstlerin, unter anderem am St. Pauli Theater, an dem sie eine Hauptrolle als Schauspielerin und Sängerin bekam. Zudem arbeitete Kate in der Folgezeit als Sprecherin und leiht ihre Stimme bis heute Werbeclips wie Opel, Tchibo, Nivea oder O2.

Kate Louisa

Natürlich blieben ihr großes Talent und ihre Vielseitigkeit nicht lange unentdeckt: 2011 unterschrieb sie einen Künstlervertrag bei Warner Music und war Teil eines Pop-Duos, das sie allerdings – wie sich dann herausstellte – ebenso wenig als Künstlerin abbildete, wie später die Zusammenarbeit mit einem renommierten Berliner Produktionsteam, das auf Schlager abzielte. Kate beendete auch diese Kooperation und machte sich endgültig auf die Suche nach ihrer eigenen musikalischen Identität. „Ich musste erst herausfinden, wer ich als Künstlerin überhaupt bin und zukünftig sein möchte. Als ich den Weg dann gefunden hatte, hat sich das einfach richtig angefühlt.“

2018 und 2019 veröffentlichte Kate Louisa mit ihrer Band und ihrem langjährigen Produzenten Jo Varain dann zwei Kurzplayer „Schwerer Rucksack“ und „Fühlt sich gut an“ zum ersten Mal unter dem Namen Kate Louisa und platzierte einige der Songs direkt im Radio. Von der Presse wurde Kate Louisa bereits als „die neue deutsche Pop-Hoffnung“ bezeichnet, zudem hat sie 2019 in Frankfurt beim ‚Woman Of The World Festival‘ den Newcomerpreis gewonnen. Den für sie wichtigsten Lohn aber bekommt Kate immer wieder von ihren Fans, bei zahlreichen Konzerten. 2019 tourte sie mit ihrer Band von Kiel bis Köln, von Lübeck bis Hannover, und von dort weiter in den Süden. „2019 war das Jahr in dem alles richtig losging. Wir haben um die 40 Live-Konzerte gespielt, hatten zahlreiche Presse und Fernsehauftritte und am Ende des Jahres stand ich auch noch mit meinen eigenen Songs auf der Bühne der Hamburger Elbphilharmonie. Michael Stich hatte meine Songs im Radio gehört und mich gefragt, ob ich als einzige Newcomerin neben Max Mutzke und Co. bei seinem 25-jährigen Stiftungsjubiläum spielen möchte“. So sollte es weitergehen. Die ersten Konzerte für 2020 waren gebucht, dass Album sollte im April erscheinen. „Es war immer mein großer Traum ein eigenes Album zu veröffentlichen und der Traum schien zum Greifen nah.“ Doch es kam anders; es kam Corona. „Nachdem alle Konzerte abgesagt wurden, haben wir uns entschieden, die bereits geschriebenen Songs auf einer zweiten Kurz-Cd zu veröffentlichen.

Anschließend habe ich bei null angefangen mit dem Album. Aus heutiger Sicht, das Beste was mir passieren konnte.“ Denn so ehrlich und authentisch wie die 15 Songs die Kate in den folgenden Monaten mit Gitarrist Malte Lehnung schrieb, war kein Song davor. „Corona hat mir neben allem Negativen die Zeit gegeben, das persönlichste Album zu schreiben, was in mir steckte. Und genau so sind auch alle Songs – egal wie negativ etwas ist, alles hat auch eine positive Seite.“
Wann das Album genau kommen wird, steht wegen der Pandemie noch nicht fest. Wer bis dahin schon mal in die bereits veröffentlichten Songs reinhören mag, kann das bei Spotify & Co. tun oder die selbstproduzierten Videos bei YouTube schauen. Wenn Kate Louisa sich dann entscheidet ihre Geschichte an die Öffentlichkeit zu bringen und ihren Traum vom ersten Solo-Album verwirklicht, wird man noch viel von ihr hören!